• Heiner Brand

    Zur Zeit wird er mit Ehrungen überhäuft. Die Goldene Sportpyramide, das Bundesverdienstkreuz und Ehrenbürgerschaften in Köln und Gummersbach: Heiner Brand weiß sich vor lauter Dank und Schulterklopfen kaum zu retten. Verdient hat er es. Als bislang einziger Handballer gewann Brand als Spieler und als Trainer den WM-Titel. Nicht erst seit dem Wintermärchen gilt er als Ikone des Handballsports.

  • Jackson Richardson

    Der auf La Reunion geborene Franzose dominierte den Welthandball mehr als ein Jahrzehnt. Als Spielmacher der französischen Weltmeistermannschaft von 1995 wurde er rasch zu einer Integrationsfigur mit hohem Wiedererkennungswert. Der Welthandballer des Jahres 1995 spielte viele Jahre beim TV?Großwallstadt und gehört noch heute zu den bekanntesten und sympathischsten Protagonisten unserer Sportart.

  • Andrej Lawrow

    Er ist Olympiasieger, Weltmeister, Europa­meister – und das fast alles mehrfach. Die Titelsammlung des Andrej Lawrow darf zu den umfangreichsten in der Welt des Sports gezählt werden. Darüber hinaus war der Tor­hüter der UdSSR, der GUS und der russischen Auswahl auch in Deutschland aktiv: von 1992 bis 1993 für Dansenberg (2. Liga) sowie für die Bundesligisten Niederwürzbach (1996 bis 1999) und Lübbecke (2001 bis 2003).

  • Magnus Wislander

    Er gilt als der Inbegriff des modernen Handballers. Knapp eineinhalb Jahrzehnte schwärmten Trainer rund um den Erdball von Magnus Wislander. Wie kaum ein Zweiter prägte der Postbote aus Göteborg eine Ära, die ganz im Zeichen der Schweden stand. Die Erfolge des mehrmaligen Welt- und Europameisters aufzulisten, sprengt hier den Rahmen. Deshalb sei hier stellvertretend für alle anderen Titel nur gesagt: Er ist der Welthandballer des Jahrhunderts.

  • Anja Andersen

    Das vielleicht größte Lob erhielt sie vom Welthandballer des Jahrhunderts: „Anja Andersen”, sagte einst Magnus Wislander, „war so gut, die hätte auch bei uns Kerlen mitmischen können.” In der Tat: Kaum eine Frau hat den Handballsport so geprägt wie die trickreiche Dänin, die unter anderem Welt- und Europameisterin und Olympia-siegerin wurde. Wer den Zauber der Weltklasse-Spielerin noch einmal erleben möchte, sollte auf der Internetseite www.youtube.com ihren Namen eingeben – und genießen.

  • Talant Dujshebaev

    UdSSR, GUS, Russland und Spanien: Der Welthandballer der Jahre 1994 und ’96 ist der einzige Spieler, der mit vier verschiedenen Nationalmannschaften bei Olym­pischen Spielen und internationalen Meisterschaften fast ein Dutzend Medaillen gewann. Auch die Bundesliga erlebte den genialen Mittelmann als Star in Lübbecke und Minden. Inzwischen hat der Kosmopolit seine Heimat bei Ciudad Real gefunden und das Team als Spielertrainer bereits 2006 zum Gewinn der Cham­pions League geführt.

  • Joachim Deckarm

    Er galt als das Wunderkind des deutschen Handballs: hochtalentiert, spielintelligent und mit 24 Jahren bereits Weltmeister. Joachim Deckarm war auf dem Weg, einer der ganz Großen des Welthandballs zu werden, als ihn ein Unfall beim Europacup-Spiel seines VfL Gummersbach im ungarischen Tatabanya stoppte. Es folgten schreckliche 131 Tage im Koma und viele Jahre, die Deckarm zumeist in Reha-Kliniken zubrachte. Weil er einer der besten Handballer war und weil er auch den schwersten Kampf seines Lebens klaglos annahm, gebührt ihm ein besonderer Platz in der Hall of Fame.

  • Cornel Otelea

    Der bullige Kreisläufer Cornel Otelea war das verbindende Element in den großen rumänischen Jahren: Mit Petre Ivanescu an seiner Seite gewann er die WM-Turniere 1961 in Deutschland und 1964 in der CSSR. Als die Generationen wechselten, rückte er als Letzter der Alten automatisch zum Kapitän auf und führte das neue Team nach Bronze 1967 in Schweden zum WM-Titel 1970 in Frankreich. Drei WM-Siege – das gelang vor und nach Otelea keinem weiteren Spieler. Der 1940 in Transsylvanien geborene Rumäne war später Nationaltrainer und führte die Männer 1990 zu WM-Bronze.

  • Klaus-Dieter Petersen

    Der Spitzname Pitti klingt nach einem kleinen, trickreichen Jungen. Doch das war nie die Qualität des gelernten Kreisläufers Klaus-Dieter Petersen – für die steht schon eher sein Kampfname Die Wand. Als Abwehrchef verhalf er den deutschen Männern unter anderem 2004 zur Europameisterschaft und der olympischen Silbermedaille. Petersen ist ein Rekordmann: Mit dem VfL Gummersbach und dem THW Kiel gewann er insgesamt acht Deutsche Meisterschaften. Im DHB-Ranking liegt er nach 340 Länderspielen allerdings nur auf Rang zwei hinter Frank-Michael Wahl (343).

  • Wladimir Maximow

    Das Schlechte zuerst: 2008 das EURO-Aus der Russen in der Vorrunde. Und das musste einer wie Wladimir Maximow als Trainer im Alter von 62 Jahren erleiden. Schimm für einen, der eigentlich nur das Gegenteil von Misserfolg kennt. Maximow war als Spieler 1970 WM-Torschützenkönig und 1976 in Montreal Olympiasieger. Als Trainer führte er UdSSR-Nachfolger GUS und Russland zu allen mög­lichen Titeln: WM 1993 und ’97, zwischendurch die EM 1996 und als Krönung der Olympiasieg 2000 in Sydney. Solch fette Beute machte sonst nur noch Ulrik Wilbek mit Dänemarks Frauen.

  • Volker Zerbe

    In jungen Jahren eilte ihm der Ruf voraus, trotz seiner Größe ein unsicherer Kantonist zu sein: nicht brauchbar, um Krisen zu überstehen und große Titel zu gewinnen. Erst im Herbst seiner Karriere widerlegte Volker Zerbe alle Kritiker. Der 2,11 Meter lange Linkshänder, der in zwei Jahrzehnten Bundesliga ausschließlich für den TBV Lemgo auflief, war von 2002 bis 2004 der Schlüsselspieler der Nationalmannschaft. Mit Klaus-Dieter Petersen bildete er einen weltweit gefürchteten Abwehrblock – und hatte im Angriff mit spielerischem Geschick maßgeblichen Anteil an EM-Gold und Olympia-Silber.

  • Waltraud Kretzschmar

    Allein die Zahlen beeindrucken: 217 Länderspiele und 727 Tore. Weil Waltraud Kretzschmar für die Auswahl der DDR auflief, ließen sich Erfolge nicht vermeiden – 1971, ’75 und ’78 war sie Weltmeisterin. Den ersten Titel gewann die sie noch ohne familiären Beistand, für Nummer zwei und drei zeichnete als Trainer ihr Mann Peter Kretzschmar verantwortlich. In der sportlichen Vita von Stefan Kretzschmars Mutter fehlt nur olympisches Gold, doch auch ihre Spiele im Zeichen der Ringe konnten sich sehen lassen: 1976 in Montreal gab’s Silber, vier Jahre später in Moskau immerhin Bronze.

  • Jae-Won Kang

    Wenn es einen Namen gibt, der für das große südkoreanische Handball-Wunder der Olympischen Spiele 1988 in Seoul steht, dann ist dies Jae-Won Kang: Der Linkshänder galt – lange bevor die Szene von Kyung-Shin Yoon sprach – als der Leader der Asiaten, die erst im Finale an der UdSSR scheiterten. Kang war Top-Torjäger der Spiele in Seoul und der WM 1986 in der Schweiz. Dort verbrachte er übrigens auch seine Profi-Jahre in Diensten des Grasshopper-Club Zürich und von Pfadi Winterthur. Gegenwärtig bereitet der Welthandballer des Jahres 1989 die chinesischen Frauen auf die Olympischen Spiele vor.

  • Bernhard Kempa

    Sorry, Monsieur Handball – es gibt an dieser Stelle ein Platzproblem. Karrieren auf dem Großfeld und in der Halle sowie im Tennis sprengen einfach den Rahmen. Bernhard Kempa war unter freiem Himmel 1952 und ’55 Weltmeister, gewann zwischendurch in der Halle Silber. Und als Trainer des dank ihm so ruhmreichen Vereins Frisch Auf Göppingen führte der ehedem geniale Spieler seine Buben 1960 und ’62 zum Gewinn des Europapokals der Landesmeister. Als Senior sammelte er  zig Medaillen im Tennis. Dem Handball hat er einen großartigen Spielzug hinterlassen – den Kempa-Trick.

  • Frank-Michael Wahl

    Der Mann mit der rechten Klebe war ein Phänomen: „Potti” warf für die Auswahl der DDR und das gesamtdeutsche Nationalteam in 375 Länderspielen 1486 Tore – ein einsamer Rekord. Zudem wurde Wahl 1993 zum ersten deutschen Ehrenspielführer ernannt. Bevor der Olympiasieger von 1980 seine Karriere beim VfL Hameln beendete, hatte er 17 Jahre lang bei seinem Heimatverein SC Empor Rostock gespielt, mit dem er drei DDR-Meisterschaften, sieben Pokalsiege und den Europapokal der Pokalsieger errang. In der kommenden Saison betreut Wahl den Oberligisten TV Stadtoldendorf, wo auch sein Sohn Gordon spielt.

  • Andreas Thiel

    Wie Andreas Thiel wohl die Olympischen Spiele erlebt hat? Der deutsche Torhüter schlechthin stand über zwei Dekaden in 256 Länderspielen im Kasten und hat alle olympischen Höhen und Tiefen miterlebt. 1984 holte der Hexer mit dem DHB-Team die Silbermedaille, 1992 belegte er Platz zehn. In der Liga lief Thiel, der heute als Torwarttrainer des DHB und des TSV Bayer 04 Leverkusen sowie als Rechtsanwalt arbeitet, insgesamt 528 Mal auf – für Flensburg, Dormagen und den VfL Gummersbach, dem er fünf Deutsche Meisterschaften, drei Pokalsiege und zweimal den Europapokal der Landesmeister festhielt.

  • Sinaida Turtschina

    Wer das Besondere in der Karriere dieser Frau sucht, kann es sich sehr leicht machen – da reicht das Zählen der Titel. Zwei Olympiasiege, zwei Weltmeisterschaften, elf Erfolge im Europa­pokal, dazu 20 nationale Meisterschaften. Sinaida Turtschina verkörperte zwei Jahrzehnte lang den Erfolg der UdSSR und des ukrainischen Vereins Spartak Kiew. Als Welthandballerin des Jahrhunderts ist sie das Gegenstück zum großen Schweden Magnus Wislander. Turtschina war verheiratet mit dem 1993 verstorbenen Trainer Igor Turtschin und galt als „Ballzauberin inmitten des sowjetischen Krafthandballs”.

  • Veselin Vujovic

    Nun ja, eigentlich müsste man ihn rundherum bewundern: 1984 Olympiasieger, 1986 Weltmeister, 1988 erster Welthandballer, der Maßstab im linken Rückraum. Veselin Vujovic war der Heroe des jugoslawischen Handballs, der später auch als Trainer eine formidable Karriere begann und zum Beispiel 2004 mit Serbien & Montenegro die Jugend-WM gewann. Gelegentlich spielt ihm jedoch sein heißes Mütchen einen Streich, was bereits mehrere Sperren und Geldstrafen zur Folge hatte.

  • Hansi Schmidt

    Der Ordnung halber: Der Mann müsste eigentlich auf den Vornamen Hans-Günther hören, doch als Hansi ist er berühmt geworden und hat das Spiel der späten sechziger und frühen siebziger Jahre beherrscht. Fast im Alleingang beförderte der mächtige Rechtshänder den VfL Gummersbach mit seinen verzögerten Sprungwürfen zum Nabel der Handballwelt. 1963 hatte sich der gebürtige Siebenbürge aus Rumänien in die Bundes­republik abgesetzt und fortan den Handball hierzulande revolutioniert. Spuren hinterließ der eigenwillige Schmidt mit 98 Länderspielen (484 Tore) auch im Nationalteam. Heute lebt er als Lehrer im Ruhestand in Gummersbach.

  • Jochen Fraatz

    Scholle ist noch immer heiß begehrt: Als jüngst alle Erstligis­ten im Rahmen der Handball-hilft-Aktion Erlebnisse versteigerten, schrieb die HSG Nordhorn ein Meet and Greet mit ihrem Co-Trainer zur Versteigerung aus und erwirtschaftete so stolze 281 Euro zu Gunsten der Deutschen Krebshilfe. Wenn der Gewinner Glück hat, wird Fraatz dann von einem seiner 426 Bundesligaspiele erzählen, den acht Titelgewinnen auf Klub­ebene oder seinem zweiten Platz bei Olympia 1984. Mit 2660 Bundesligatoren ist der einst geniale Weltklasse-Linksaußen, der 2002 seine aktive Karriere endgültig beendete, noch immer der zweitbeste Torschütze in der ewigen Bestenliste der Liga.

  • Paul Tiedemann

    Titel gewinnen und gewinnen lassen – Heiner Brand (Spieler-Trainer-Weltmeister) und Wladimir Maximow (Spieler-Trainer-Olympiasieger) haben das auch geschafft, doch der Pionier in dieser Disziplin war Paul Tiedemann. In seiner Karriere als Spieler gewann er 1963 die WM auf dem Großfeld. Als Handball-Professor führte er die DDR 1980 in Moskau gegen den vermeintlich übermächtigen Riesen UdSSR zum Olympiasieg. Und 1991 machte er aus Ägyptens Junioren noch Weltmeister. Als Kapitän des SC DHfK Leipzig eroberte der 100-malige Nationalspieler 1966 den Europapokal der Landesmeister. Heute lebt Tiedemann in der oberösterreichischen Landeshauptstadt Linz.

  • Kurt Klühspies

    Dem Rest gegenüber mag das sehr ungerecht klingen, aber der TV Großwallstadt war ein Ein-Mann-Betrieb. Schließlich hat man den Verein fast ausschließlich über Kurt Klühspies wahrgenommen. Der charismatische Linkshänder war die Ikone des TVG, treibende Kraft bei Meisterschaften und Pokalsiegen sowie den Triumphen im EC der Landesmeister 1979 und ’80. Als junger Mann gewann er mit Heiner Brand 1978 die Weltmeisterschaft. Dass sein alter Mitspieler die deutschen Männer am 4. Februar 2007 zum WM-Triumph führte, überraschte Augenzeuge Klühspies überhaupt nicht – schließlich kam der Titel damals gerade passend zu seinem 55. Geburtstag.

  • Michaela Erler

    Mit dieser Frau müssen wir uns beeilen, denn Rekordnationalspielerin wird sie nicht mehr lange sein. Ohnehin ist Grit Jurack längst auf 285 Einsätze gekommen und hat so mit Michaela Erler gleichgezogen, doch die gebürtige Berlinerin hat auf anderer Ebene, nämlich bei den Medaillen mit der Nationalmannschaft noch einen klaren Vorsprung: 1993 war sie Weltmeisterin, im Jahr darauf stand sie im EM-Finale, und 1997 gewann sie WM-Bronze – damals übrigens gemeinsam mit der erst 20-jährigen Grit Jurack. Nach Stationen in Engelskirchen, Leverkusen und Bremen landete Michi in Dortmund, wo sie 2003 ihre aktive Laufbahn beendete.

  • Kyung-Shin Yoon

    Unter den vielen Ausländern, die bisher in der Bundesliga spielten, war Kyung-Shin Yoon womöglich die bisher größte Attraktion. 1996 kam der Südkoreaner nach Deutschland. Dass der VfL Gummersbach in finanziellen Wirren nicht unterging, lag vor allem an Yoons Toren und Treue, denn auch als Welthandballer blieb er trotz verlockender Angebote im Oberbergischen. Erst 2006 zog Nick zum HSV Hamburg, wo er zumindest Supercup und EC der Pokalsieger gewann. Weitere Titel waren dem Linkshänder in der Liga nicht vergönnt. Dafür sammelte er Rekorde: Mit 2908 Toren ist er bester Werfer der Bundesliga-Historie, und niemand traf bei Weltmeisterschaften öfter.

  • Staffan Olsson

    Sein Spitzname klingt respektlos: „Den Gamle” – zu deutsch „Der Alte”. Früh hat man dem langhaarigen Olsson die Jahre angesehen, aber er stand auch für konstante Klasse in der großen schwedischen Ära. Wie Magnus Wislander war er 1990 und ’99 Weltmeister, erreichte drei olympische Finals und ist mit vier Titeln ein Rekord-Europameister. In den neunziger Jahren prägte der Linkshänder mit Wislander den THW Kiel. Anfang 2008 musste er sich wegen eines angeborenen Herzfehlers operieren lassen und erhielt eine neue Herzklappe. Seit August betreut der Trainer von Meister Hammarby mit Ola Lindgren im Zweitberuf die schwedische Nationalmannschaft.

  • Wieland Schmidt

    So übel kann das Sichtungssystem in der DDR gar nicht gewesen sein, denn sonst hätte aus dem Linkshänder Wieland Schmidt ganz profan ein Rechtsaußen oder ein rechter Rückraumspieler werden müssen. Stattdessen entwickelte er sich zum Phantom unter den Torhütern. So bezeichnete ihn eine dänische Zeitung, weil er bei der WM 1978 mehr als die Hälfte aller Siebenmeter hielt. Zwei Jahre später krönte Schmidt mit dem Olympiasieg in Moskau seine Karriere, zu der mit dem SC Magdeburg auch zwei Erfolge im Europapokal der Landesmeister zählen. Heute ist der Kommunikationswirt Torwart­trainer des Zweitligisten SC Markranstädt.

  • Marit Breivik

    Als sie noch selbst spielte, war Norwegen bereits gut, aber noch nicht außerordentlich. Erst mit ihr als Trainerin stieg die Auswahl der Frauen zur Weltmacht auf. 1994 setzte sich die 137-malige Internationale auf die Bank, begann mit EM-Bronze, ließ 1998 den ersten EM-Titel folgen, eroberte 1999 bei der WM im eigenen Land die Goldmedaille und war 2000 Olympia-Dritte. Aus der folgenden Krise, in der sie die Spiele in Athen verpassten, gingen Norwegen und Marit Breivik gestärkt hervor: Gold bei der EURO 2004, 2006 und 2008, WM-Silber 2007 und als Krönung der Triumph bei den Olympischen Spielen in Peking. In diesem Frühjahr trat sie von ihrem Amt zurück.

  • Daniel Stephan

    Hier startet gerade ein vergeblicher Versuch, denn die Vita dieses Mannes lässt sich in solch einem kleinen Kästlein kaum beschreiben. Nur so viel: Die Welt empfindet Daniel Stephan als Pechvogel, weil er aufgrund einer unglaublichen Verletzungsserie nie eine Minute bei einer ihrer Meisterschaften mitspielen durfte. Er selbst blickt mit Glück auf seine Karriere zurück: Europameister und Olympia-Zweiter 2004, dazu 1998 als erster Deutscher zum Welthandballer gewählt und eines der Gesichter des deutschen Handballs. 2008 beendete der gebürtige Rheinhausener seine Karriere beim TBV Lemgo und ist seitdem Sportlicher Leiter der Ostwestfalen.

  • Stéphane Stoecklin

    Er kam als Weltmeister in die Provinz und wurde dort sogar Welthandballer: Der TSV GWD Minden darf sich noch immer stolz schätzen, im Zuge des ersten Bosman-Einkaufsrausches von 1996 bis ’98 einen solch prominenten Mann gehabt zu haben. Der Franzose Stéphane Stoecklin, mit einer Körperhöhe von 1,85 Metern eher klein geraten, war in den neunziger Jahren das Ereignis im rechten Rückraum und neben Jackson Richardson und Frédéric Volle einer der großen Stars der neuen Weltmacht Frankreich. Neben der WM 1995 gewann er noch WM-Silber (1993) und WM-Bronze (1997) sowie Bronze bei den Olympischen Spielen in Barcelona.

  • Bianka Urbanke-Rösicke

    Zu dieser Frau pflegen wir seit Jahren eine ganz besondere Beziehung, denn sie war unsere Erste. Nicht, dass Sie auf falsche Gedanken kommen – wir meinen das rein sportlich. Vor elf Jahren war die Weltklasse-Linkshänderin bei der Premiere der exklusiven HM-Wahl unsere erste Spielerin der Saison; 2003 entschieden sich Trainer und Kapitäne der Bundesliga erneut für sie. Die (wie Christian Sprenger) in Ludwigsfelde bei Berlin geborene Urbanke erlebte ihre größten Zeiten in Frankfurt an der Oder und mit der gesamtdeutschen Nationalmannschaft, die sie 1993 zum WM-Titel und ein Jahr darauf zu EM-Silber führte.

  • Bengt Johansson

    Vor ihm gab es große Erfolge in Schweden, nach ihm werden sie auch wiederkommen – irgendwann jedenfalls. Doch was der ehemalige Nationalspieler und Sportlehrer zwischen 1988 und 2004 mit seinen Bengan Boys bewegte, ist längst Teil der nationalen Sportgeschichte. Nahezu aus dem Nichts führte Bengt Johansson 1990 eine Mannschaft um Jungstars wie Magnus Wislander und Staffan Olsson gegen die UdSSR in Prag zum Gewinn der Weltmeisterschaft. Neun Jahre später gab es in Ägypten erneut WM-Gold, dazu kommen vier EM-Titel. Nur ein olympischer Triumph war ihm nicht vergönnt: Johansson verlor die Finals in Barcelona, Atlanta und Sydney.

  • Kathrin Blacha

    222 Länderspiele, WM-Dritte 1997 und 2007, mehrmalige Meisterin und Pokalsiegerin und erfolgreich im Europacup. Zu diesen Daten gehört ein Name: Kathrin Blacha. Im Sommer 2008 beendete sie ihre große Karriere – das Abschiedsspiel am Dreikönigstag 2010 in der Göppinger EWS-Arena war der endgültige Schlusspunkt für die kleine Kreisläuferin mit dem großen Kämpferherz. Doch Kaddl steht nicht nur für die Historie: Als Teamkoordinatorin und Co-Trainerin der Nationalmannschaft gibt sie ihr Wissen an die nachfolgenden Generationen weiter.

  • Dimitri Torgowanow

    Europa- und Weltmeister, zudem Olympiasieger – international hat er mit einem freundlichen Lächeln alles abgeräumt. Torgowanow, geboren und großgeworden in St. Petersburg, war ein Kreisläufer der alten russischen Schule: groß, kräftig, technisch perfekt und gesegnet mit einem Näschen für freie Räume. Er war aber auch sehr speziell, denn oft wirkte er ein bisschen hölzern, was ihm den Spitznamen Pino(cchio) einbrachte. Im vergangenen Sommer beendet Torgowanow seine Karriere nach Stationen in Wallau, Solingen, Essen, Mannheim und Hamburg.

  • Manfred Hofmann

    Sein spitzes Knie, das linke, um genau zu sein, war am 6. März 1976 zur Stelle. Ort des Geschehens: Karl-Marx-Stadt, heute besser bekannt als Chemnitz. Anlass: das deutsch-deutsche Duell um die Olympia-Qualifikation. Manfred Hofmann, Eigner des berühmten linken Knies und bundesdeutscher Torwart, parierte einen Siebenmeter gegen den DDR-Schützen Hans Engel. Hofmann, der junge Heiner Brand und viele andere werdende Berühmtheiten durften deshalb nach Montreal. Zwei Jahre später wurde die BRD mit dem Grosswallstädter auch Weltmeister.

  • Lene Rantala

    Sie läuft wie ein… Na ja, in Dänemark und Norwegen gibt es mangels nationaler Automarke keinen guten Vergleich. Hierzulande könnte man den Käfer bemühen, aber das wird ihr nicht gerecht. Lene Rantala steht gefühlt seit den siebziger Jahren, also schon ewig im Tor. 1996 und 2000 gewann sie mit Dänemark jeweils das Turnier der Olympischen Spiele, war dreimal Europa- und ein Mal Weltmeisterin. Seit 1997 spielt Rantala in Norwegen für Larvik HK und zählt in der Champions League noch immer zu den besten Tor­frauen Europas.

  • Peter Rost

    Beim bislang größten Erfolg einer deutschen Mannschaft war er der Chefstratege: Peter Rost führte die DDR 1980 in Moskau als Spielmacher zu Olympiagold. Bei der WM 1974 im eigenen Land holte der 216-malige Nationalspieler, der im Klub mit dem SC Leipzig drei Mal DDR-Meister wurde, die Silbermedaille. Und auch als Trainer war Rost erfolgreich. Neben Stationen in Eisenach und Frankfurt brachte er den SC Magdeburg mit dem Erfolg im EHF-Cup 1999 auf die Siegerstraße. Durch seinen Sohn Frank, der für den Hamburger SV das Fußball-Tor hütet, ist der Name Rost auch aktuell stets präsent.

  • Herbert Lübking

    Dass er eine verdiente Person ist, gilt als gesicherte Erkenntnis, schließlich ist dieser Mann Träger des Bundesverdienstkreuzes. Wer jedoch in Minden nach seinen Fürsprechern fahndet, muss womöglich lange suchen. Weil der Star des etablierten Vereins Grün-Weiß Dankersen 1970 ausgerechnet zum damaligen Kreisligisten TuS Nettelstedt wechselte und diesen bis in die Bundesliga führte, wurde er daheim zur unerwünschten Person. Dabei bereitete Herbert Lübking unabhängig von Vereinsinteressen viel Freude: 1966 war er Weltmeister auf dem Großfeld, 1967 WM-Torschützenkönig.

  • Mats Olsson

    Dieser alte Schwede hat seinen ebenfalls sehr berühmten Lands­leuten Magnus Wislander, Staffan Olsson und Stefan Lövgren etwas Entscheidendes voraus: Er weiß, wie sich eine olympische Goldmedaille anfühlt. Als Torwart des Tre-Kronor-Teams war ihm das nach WM-Titel 1990 und dem EM-Triumph 1994 zwar nicht vergönnt, denn Mats O. verlor die Endspiele von Barcelona und Atlanta. Inzwischen ist der Blondschopf jedoch nicht nur Trainer der portugiesischen Männer, sondern er kümmert sich auch um Norwegens Torfrauen und führte diese 2008 in Peking zu Olympia-Gold.

  • Daniel Costantini

    Heut staunt jeder über Frankreich, das mir nichts, dir nichts alle Titel gewinnt. Dass dies nicht immer so war, wissen ältere Menschen nur zu gut - die Ahnen von Karabatic und Co. waren als Handballer nichts wert. Erst Daniel Costantini änderte das. Beginnend im Stade Marseillais Université Club revolutionierte er als Trainer die Handball-Welt und schrieb mit Männern wie Frédéric Volle, Stéphane Stoecklin und Jackson Richardson Geschichte: Gold bei den Weltmeisterschaften 1995 und 2001, WM-Silber 1993, WM-Bronze 1997 und Olympia-Bronze 1992.

  • Jerzy Klempel

    Wer in Polen zu einer älteren Generation gehört und einen Handballstar nennen soll, wird sich sehr wahrscheinlich dieses Mannes erinnern. Der Linkshänder war einer der bes­ten Spieler seines Landes und seiner Zeit. Auch in Deutschland hinterließ er im Dienste von Frisch Auf Göppingen viele Spuren. Dreimal war er Bundesliga-Torschützenkönig, zudem hielt er mit 19 Toren in einem Spiel einen Rekord, der erst vom Hamburger Stefan Schröder im Juni 2009 mit 21 Treffern gebrochen wurde. Klempel starb im Mai 2004 im Alter von 51 Jahren.

  • Stefan Kretzschmar

    Als Sohn von Peter und Waltraud Kretzschmar wurde Klein-Stefan zwangsläufig vom Handball-Virus infiziert. Zum Glück: Immerhin brachte er es auf 218 Länderspiele und 821 Tore, gewann in der Zeit sowohl Olympia- als auch WM- und EM-Silber. Seine größten Erfolge feierte er mit seinem Klub, dem SC Magdeburg. 2001 gewann er die Meisterschaft, 2002 sogar die Champions League. Auch außerhalb der Hallen hat Kretzsche viel für seinen Sport getan. Als Medienmann war und ist er noch immer neben Heiner Brand das bekannteste Gesicht der Szene.

  • Erhard Wunderlich

    Zusammen mit Heiner Brand und Joachim Deckarm steht er wie kaum ein anderer für die große Generation deutscher Handballer unter Vlado Stenzel. Gemeinsam gewannen sie 1978 den WM-Titel, wobei Erhard Wunderlich mit 21 Jahren jüngster Spieler der DHB-Auswahl war. Insgesamt kam er auf 140 Länderspiele und erzielte dabei 503 Tore. Mit Gummersbach gewann er Europapokale und Meisterschaften. Mehr noch: Als erster deutscher Profi unterschrieb er 1983 einen Vertrag beim FC Barcelona. In Deutschland wurde er 1999 zum Handballer des Jahrhunderts gewählt.

  • Mark Dragunski

    Keine Frage: Er ist der größte deutsche Handballer, der es je zu Medaillen bei Großveranstaltungen brachte. Der Junge aus der Mitte des Potts – er kam in Recklinghausen zur Welt und spielte viele Jahre unter anderem für den TUSEM aus Essen – gewann 2004 den Europameister-Titel, dazu kamen eine olympische Silbermedaille in Athen 2004 und bereits 2002 EM-Silber. Richtig groß aber machen ihn seine 214 Zentimeter Körpergröße. Damit war er laut damaliger Angabe des NOK der längste deutsche Olympiateilnehmer 2004 in Athen.

  • David Barrufet Bofill

    Weltmeister 2005, Olympiadritter 2000 und 2008, EM-Bronze 2000 sowie siebenmal Triumphator in der Champions League: Der Torhüter David Barrufet Bofill steht für die großen Erfolge sowohl der spanischen Nationalmannschaft als auch des FC Barcelona, dem er Zeit seiner Karriere treu blieb. Sein letzter Auftritt war übrigens das Champions-League-Finale 2010 in Köln - gegen den THW Kiel konnte an jenem 30. Mai aber auch Barrufet nichts ausrichten. Der Katalane ist ausgebildeter Jurist und arbeitet mit diesem Wissen für die Rechtsabteilung des FC Barcelona.

  • Frédéric Volle

    Dieser Mann stand als Spieler sowohl für die Moderne als auch den Charme der guten alten Zeit: Der Franzose verhehlte weder seinen Gefallen an Bier, noch an Zigaretten. Auch das ließ ihn Mitte der neunziger Jahre zu einem festen Teil der SG Wallau/Massenheim werden. Und dass der 1966 in Montpellier geborene Volle als Mittelmann Übersicht mit Torgefahr und Abwehrstärke auf höchstem Niveau kombinierte, machte ihn zu einem der überragenden Spieler seiner Zeit. Dass Frankreich auch dank seiner Klasse 1995 erstmals den WM-Titel gewann, versteht sich von selbst.

  • Vlado Sola

    Dass Torhüter bisweilen für verrückt gehalten werden, liegt nicht ausschließlich an ihm - obwohl er nur zu gut ins Raster passt. Vlado Sola handelte sich während seiner Engagements in Deutschland wegen knallrot gefärbter Haare den Spitznamen Pumuckl ein. Auch sonst war er etwas Besonderes: Wenige Wochen nach dem Bosman-­Urteil ließ er sich 1996 von GWD Minden als erster zusätzlicher Ausländer in die Liga holen, im selben Jahr gewann er sein erstes Olympiagold mit Kroatien, legte 2003 den WM-Titel nach und erklomm 2004 erneut den Olymp.

  • Christian Schwarzer

    Dass dieser Mann absoluten Kultstatus besitzt, lag auch an der rechten Wade des deutsch-weißrussischen Kreisläufers Andrej Klimowets. Weil der in der Vorrunde der WM 2007 mit einem Muskelfaserriss ausfiel, reaktivierte Bundestrainer Brand in der Not einen Ruheständler: Christian Schwarzer. Der war längst ein Star, international geschätzt nicht nur als Europameister, sondern auch aus seiner Dienstzeit beim FC Barcelona. Dass Deutschland im eigenen Land den WM-Titel gewann, schrieben viele Experten auch Blackys Rolle als Motivationsmotor der Mannschaft zu.

  • Petra Uhlig

    Ihre Karriere begann früh: Bereits mit 17 spielte sie - damals noch unter ihrem Mädchennamen Kahnt - in der Auswahl der DDR und war 1971 am Gewinn der Weltmeisterschaft beteiligt. Es folgten zwei weitere WM-Titel (1975, 1978), zwei olympische Silbermedaillen (1976, 1980), sieben Meistertitel mit dem SC Leipzig und 1974 der Europacup der Landesmeister. Kreisläuferin Petra Uhlig war in 282 Länderspielen für die DDR 487 Mal erfolgreich und viele Jahre Deutschlands Rekord-Internationale. Übrigens: Ihre Tochter Alexandra spielte in Leipzig, Leverkusen, Erfurt und Blomberg Erstliga-Handball.

Hall of Fame

Ausgabe für Ausgabe würdigt das HM jene Handballer, die sich in besonderer Weise um unseren Sport verdient gemacht haben. Die bisherigen Mitglieder der Hall of Fame können Sie hier einsehen. Klicken Sie sich einfach von links nach rechts durch die Großen der Handballwelt.

Petra Uhlig (05/2011) - Christian Schwarzer (04/2011) - Vlado Sola (03/2011) - Frédéric Volle (02/2011) - David Barrufet Bofill (01/2011)

Mark Dragunski (12/2010) - Erhard Wunderlich (11/2010) - Stefan Kretzschmar (10/2010) - Jerzy Klempel (09/2010) - Daniel Costantini (08/2010) - Mats Olsson (07/2010) - Herbert Lübking (06/2010) - Peter Rost (05/2010) - Lene Rantala (04/2010) - Manfred Hofmann (03/2010) - Dimitri Torgowanow (02/2010) - Kathrin Blacha (01/2010)

Bengt Johansson (12/2009) - Bianca Urbanke-Rösicke (11/2009) - Stéphane Stoecklin (10/2009) - Daniel Stephan (09/2009) - Marit Breivik (08/2009) - Wieland Schmidt (07/2009) - Staffan Olsson (06/2009) - Kyung-Shin Yoon (05/2009) - Michaela Erler (04/2009) - Kurt Klühspies (03/2009) - Paul Tiedemann (02/2009) - Jochen Fraatz (01/2009)

Hansi Schmidt (12/2008) - Veselin Vujovic (11/2008) - Sinaida Turtschina (10/2008) - Andreas Thiel (09/2008) - Frank-Michael Wahl (08/2008) - Bernhard Kempa (07/2008) - Jae-Won Kang (06/2008) - Waltraud Kretzschmar (05/2008) - Volker Zerbe (04/2008) - Wladimir Maximow (03/2008) - Klaus-Dieter Petersen (02/2008) - Cornel Otelea (01/2008)

Joachim Deckarm (12/2007) - Talant Dujshebaev (11/2007) - Anja Andersen (10/2007) - Magnus Wislander (09/2007) - Andrej Lawrow (08/2007) - Jackson Richardson (07/2007) - Heiner Brand (06/2007)

  • HM

    Das EM-Aus und die Folgen
    Ende eines Traums

    Trainer Dirk Beuchler und der TBV Lemgo
    Alkoholverbot in englischen Wochen

    Jugendliche mit Migrationshintergrund
    Talent-Reserven des Handballs?

    » HM-Newsletter

  • Ein neidvoller Blick zu unseren Nachbarn: So empfingen Kopenhagen und der Rest Dänemarks seine Europameister

    » HM-Newsletter

  • Natürlich gibt es HM - Das Handball-Magazin im gut sortierten Zeitschriftenhandel, doch der einfachste und schnellste Weg, regelmäßig die besten Seiten des Handballs ins Haus zu bekommen, ist ein Abonnement.

    Wir bieten Ihnen verschiedene Möglichkeiten - und denken dabei auch an Freunde, Bekannte und Ihren Verein.

    Weitere Informationen

  • HM-Wahl

    Trainer des Jahres 2011

    Jetzt sind Sie gefordert: Wer hat den Job auf der Bank im Jahr 2011 am besten erledigt? Sie können uns bis zu drei Namen vorschlagen!

    Die Wahl zum Trainer des Jahres wird gemeinsam von den Fachzeitschriften HM – DAS HANDBALL-MAGAZIN und handballtraining mit Unterstützung von KEMPA durchgeführt. Bitte geben Sie Ihr Votum bis zum 22. Februar 2012 ab!

    » Mitmachen

HM Mini-Abo

Themen HM 02/2012

  • Chronik des Scheiterns: Warum die deutschen Männer bei der EM ihren Olympiatraum begraben mussten
  • Wir waren einfach begrenzt: Kreisläufer Christoph Theuerkauf über Qualitäten, Charakter und Kritiker
  • Liebes Tagebuch: HM-Chefredakteur Arnulf Beckmann und wie er die Europameisterschaft in Serbien sah
  • Beneidenswerte Dänen: Wie Superstar Mikkel Hansen und seine Kollegen den euphorischen Gastgeber stoppten
  • Mazedonisches Märchen: Mit einem Rekordmann und fantastischen Fans überraschte der kleine Balkanstaat
  • I have a Traumjob: Als ERGO-Fanreporter war Bastian Strobl der Profi unter den deutschen Anhängern
  • Teams und Tore: Alle Spiele, alle Tore, Statistik der DHB-Auswahl und die Allstars der Europameisterschaft
  • Das Ende von EM und WM! Alfred Gislason, Trainer des THW Kiel, geißelt die Einkaufspläne Katars für 2015
  • Von London nach Ladbergen: Merlin Braithwaite spielt für einen Verbandsligisten und könnte Olympionike werden
  • Leben für den Erfolg: Dirk Beuchler ist ein Kind der wilden Wallauer Zeit, bringt aber das Bodenständige nach Lemgo
  • Der Jugendpfleger: Sein Talent im Umgang mit jungen Spielern bringt Heiko Karrer einen Job in Hüttenberg ein
  • Sozialer Kitt: Warum mehr Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund zum Handball kommen müssen
  • Karriere nur mit Uni: Für seine Top-Talente wünscht sich der DHB sportliches und berufliches Engagement