
13.02.2008 - HM
Geschwister, die im Handball erfolgreich sind, gibt es immer wieder: Die Brand-Brüder Heiner, Jochen und Klaus prägten den VfL Gummersbach, drei Günther-Brüder spielen heute noch beim österreichischen Meister Bregenz, zwei Gille-Brüder laufen für Hamburg auf, und die Lunde-Zwillinge Katrine und Kristine wurden gemeinsam Europameister mit Norwegen und spielen heute in Viborg (Dänemark).
Aber ein Bruderpaar auf der Bank, das mehrmals Deutscher Meister wurde, ist doch eher selten. Herbert (45) und Helfried (41) Müller haben den 1. FC Nürnberg zu dem gemacht, was er heute ist. Ihr jüngstes Bravourstück: Sie führten den chronisch klammen Klub trotz zahlreicher Abgänge in die zweite Gruppenphase der Champions League und rangen dem Vereins-Europameister Oltchim Valcea ein Remis ab, obwohl das frühe Ausscheiden der Nürnbergerinnen unter Freunden von Sportwetten als Bank gegolten hatte. Mit HM-Mitarbeiter Björn Pazen sprachen die Müller-Männer über ihr besonderes Verhältnis und ihre Bruderliebe. Streit, erfuhr Pazen, gibt es zwischen Herbert und Helfried nur, wenn es um Tennis geht.
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