
08.02.2012 - Bundesliga
25:26 gegen die Rhein-Neckar Löwen, 27:31 gegen die Füchse Berlin - gegen die großen Bundesligisten schnupperte der TBV Lemgo bereits zweimal an einem Erfolg. Am Dienstag knackte das Team von Trainer Dirk Beuchler erstmals einen Favoriten. Wie das 31:29 gegen die SG Flensburg-Handewitt zu bewerten ist, sagt TBV-Kapitän Florian Kehrmann
HM: Zum ersten Mal ist es Ihnen mit dem TBV Lemgo in dieser Saison gelungen, eine der großen Mannschaften zu schlagen.
Kehrmann: Ja, wir haben gegen die Rhein-Neckar Löwen bereits 58 Minuten mitgehalten, gegen die Füchse Berlin waren es 50. Jetzt war es mal Zeit, dass wir die Punkte im Lipperland behalten.
HM: Was hat gegen Flensburg den Ausschlag gegeben?
Kehrmann: Wir haben von Anfang an das kleine Bisschen mehr Kampf gezeigt - und vielleicht hatten wir den Vorteil, dass wir ein bisschen frischer waren.
HM: Frischer, weil Flensburg durch die EM mehr belastet war?
Kehrmann: Im Nachhinein kann man das immer sagen. Darüber wurde vor dem Spiel viel diskutiert, aber ich glaube, es hilft schon, wenn man vier Wochen vernünftig trainiert und bis auf drei Spieler die gesamte Mannschaft dabei hat. Wenn man erst drei Tage vorher zusammenkommt und dann gerade auswärts so ein schweres Spiel wie bei uns in Lemgo hat, ist das nicht leicht.
HM: Ist dieser Erfolg gegen Flensburg womöglich für Lemgo auch ein Schlüsselerlebnis für die weitere Saison?
Kehrmann: Ach, wir standen vor der EM-Pause mit dem siebten Platz gut da. Das war bereits über den Erwartungen. Wir gucken weiter von Spiel zu Spiel. Wir haben jetzt das erste Spiel der zweiten Saisonhälfte gewonnen. Am Karnevalssamstag erwartet uns eine ganz schwere Aufgabe beim Ostwestfalenderby in Lübbecke. Und da wollen wir auf jeden Fall gewinnen.
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